| Rumänien - Tipps: |
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+ Land und Leute:
Die Rumänen sind ausgesprochen gastfreundlich und herzlich, besonders auf dem Land - das ist eine für uns Mitteleuropäer völlig neue Erfahrung. Sei es die Hilfsbereitschaft oder man wird zum Essen eingeladen - einfach nur so oder weil es gerade Mittag ist. Daher ist es dringend anzuraten, zumindest einige Sätze und wichtige Wörter Rumänisch zu sprechen und zu verstehen. Ich habe immer wieder die aufrichtige Freude gespürt, wenn ich mit meinem, zugegebenermaßen sehr bescheidenen Sprachschatz mich zu verständigen versuchte. Manchmal half die Gestik die Unzulänglichkeit der Worte etwas zu überbrücken. Doch allzuoft und zum beiderseitigen Bedauern war eine Verständigung leider nicht möglich.
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+ Straßenverhältnisse:
Die rumänischen Landstraßen sind, abgesehen von den Nebenstecken, in einem recht passablen Zustand. Natürlich gibt es ab und zu Schlaglöcher. Manchmal sind die Abwasserschächte tiefer als der Fahrbahnbelag - das kann in extremen Fällen bis zu 15-20cm betragen. Auch kommt es vor, daß der Schachtdeckel ganz fehlt. Nachtfahrten sind also nicht angebracht. Nebenstraßen erfordern hingegen, je nach Wetter, etwas mehr Fahrgeschicklichkeit. Oft handelt es sich um reine Erd- oder Schotterpisten. Für Radler ist das dann eine echte Herausforderung. Als Radler sollte man sich im klaren darüber sein, daß man der schwächere Verkehrsteilnehmer ist und bei Gegenverkehr zudem ein nicht ungefährliches Hindernis darstellt. Am äußersten Straßenrand zu fahren ist im eigenen Interesse anzuraten.
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+ Sicherheit:
Siehe hierzu auch die aktuellen Sicherheitshinweise auf der Homepage des Auswärtigen Amtes: www.auswaertiges-amt.de. In Bukarest muß man sich vor falschen Polizisten in Acht nehmen. Das geht blitzschnell, wie ich aus eigener Erfahrung weiß: Man wird von einem unscheinbaren Zivilisten angesprochen und urplötzlich steht noch jemand neben dir und hält dir eine Erkennungsmarke vor die Nase, mit der Aufforderung in Englisch: Drogen- und Devisenfahndung. Und bevor man klar denken kann ist der vermeintliche Polizist in Zivil schon beim Durchsuchen des Gepäcks und der Brieftasche. Die desolate wirtschaftliche Lage des Landes, eine hohe Arbeitslosigkeit und keine Aussicht auf Besserung birgt hauptsächlich in den Städten ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko. Häufig wird man angebettelt - oft von Kindern.
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+ Unterkunft und Camping:
Hotels gibt es in allen Kategorien - im Verhältnis zum Service und Zustand der Häuser sollen sie recht teuer sein. Es gibt auch Privatunterkünfte - in Siebenbürgen kann man sich evtl. bei der Kirche nach Übernachtungsmöglichkeiten erkundigen - Es gibt manchmal Gästezimmer. Campingplätze existieren, auch wenn sie in neueren Karten eingetragen sind, nicht immer. Zudem sollte kein Komfort erwartet werden, von der Schwarzmeerküste bei Constanza einmal abgesehen.
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+ Kartenmaterial:
Zugegeben - ein schwieriges Thema. Genaue Straßenkarten, bzw. Generalkarten in einem Maßstab, zwischen 1:200 000 und 1: 300 000 gibt es nicht. Man muß sich wohl oder übel mit Übersichtskarten z.B Shell Euro Karte 1:750 000 anfreunden. Die ADAC Karte ist zwar 1:500 000, aber im Detail nicht genauer als die Shellkarte - leider. Auf der Website : www.bikeromania.de werden neben nützlichen Infos auch Teilkarten im Maßstab 1:250 000 ( Huber - München ) und ein Rumänienatlas angeboten. Ist etwas genauer als die Übersichtskarte, aber auch etwas gewöhnungsbedürftig und entspricht keinesfalls mitteleuropäischem Standard.
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+ Reiseführer - Literaturhinweise:
Verlag C.H. Beck: Rumänien, Keno Verseck.
Ein excellentes Buch, um die heutige Situation Rumäniens besser zu verstehen.
Dumont Reiseführer: Rumänien , Ebba Hagenberg-Miliu
Reiseführer mit nützlichen Hinweisen und Routenvorschlägen.
Conrad Stein Verlag: Rumänien, Ronny Müller.
Praktischer Reise- und Wanderführer ( Wandern in den Karpaten ) Handliches Format
Rumänien - Links
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